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MTGAIA II > 08.05. - 12.07.20 / Postgasse 2


Fotografie muss nicht spektakulär sein. Der Ausschnitt, das Framing, erzeugt Spannung und weckt Interesse.
Die Fotografin Anja Conrad widmet ihr künstlerisches Schaffen einem Aufzeichnen der Kenngrößen des alltäglichen Lebens. Mit ihrer Mittelformatkamera fängt sie die Spuren der Gesellschaft in lebendigen Farben ein - ganz in der Tradition der Dokumentarfotografie. Großformatige Fotografien von Alltäglichem, wie beispielsweise, einer Reflexion einer Silhouette in einem Schaufenster oder ein zerbrochener Leuchtkasten, der das Innenleben enthüllt, werden zu Dokumenten einer sich wandelnden Realität.
Was passiert, wenn vermeintliche Banalitäten so ernsthaft erfasst und als Porträt fixiert werden? Anjas Fotografien sind lyrische Notizen des Widerstands, die unsere Autonomie, unser Recht auf Selbstschöpfung und die authentische Intimität unseres Lebens zurückfordern.

Anja Conrad (*1971 in Frankfurt am Main) wuchs in Chicago und New York auf. Sie studierte an der School of the Art Institute of Chicago und erhielt ihren MFA bei Joel Sternfeld an der School of Visual Arts in New York. Ihr aktuelles Fotobuch „Everything is always so perfect when you are in it“ ist 2019 im Kehrer Verlag erschienen. Anja Conrad lebt und arbeitet in Oberursel, Deutschland.