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CERATIVITY LUREZ > 07.06.18 / KG Freiräume

Mit dem Humor ist das ja immer so eine Sache. Manche Menschen passen da sehr gut zueinander, andere wiederum so garnicht. Die Gründe sind vielfältig. Kunst und Humor hatten auch lange Zeit kein sehr gutes Verhältnis, was nicht an spassbefreiten KünstlerInnen oder RezipientInnen lag, sondern eher den vorherrschenden Postulaten zuzuschreiben war: Das Erhabene, das Geistige, das Sakrale waren die Domänen der Kunst. Kunst galt es zu verstehen und zu bewundern. Ihre Ernsthaftigkeit stand außer Zweifel und wurde als seriöses Mittel eingesetzt die Wirklichkeit zu ergänzen. Dass aber ein komisches Moment ein überaus starker Impuls zu einer Auseinandersetzung mit einem Thema sein kann, ist leicht nachzuvollziehen und auch sonst verbindet die beiden Begriffe mehr als sie trennt. So ist Humor ebenso sehr stark kontextbezogen und eignet sich hervorragend, um Kritik zu üben. Ganz egal, ob subtil oder lautstark, Humor kann auf ganz eigenartige Weise Stärken und Schwächen verbinden und den berühmten Funken Wahrheit transportieren. Diese Überlegungen veranlassten uns dazu - neben der Interpretation - dem Humor bewusst einen Raum zu geben, denn machmal sind die Witze, die einem Gegenüber erklärt werden müssen, vielleicht sogar gerade aufgrund dieser Tatsache die Besten.